Umweltpolitische Zusammenarbeit

Umweltpolitischer Lenkungsausschuss

Umweltzone Zeichen Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft)

Deutschland ist nach Japan zweitgrößter Geber öffentlicher Klimafinanzierung und hat allein aus Haushaltsmitteln 2013 ca. 700 Mio. EUR für die Anpassung an den Klimawandel bereitgestellt. Deutschland als Vorreiter im Klimaschutz will seiner Verantwortung im Rahmen einer globalen Partnerschaft gerecht werden.

Die Türkei befindet sich in einer trockenen Klimazone und wird zu den Ländern gezählt, die von den Auswirkungen des Klimawandels stärker betroffen sind. Die deutsch-türkischen Zusammenarbeit im Umweltbereich konzentriert sich auf die Förderung der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz sowie die Verminderung von Umweltbelastungen als Beitrag zum Klimaschutz.

Mit einem Regierungsabkommen vom Oktober 1992 sowie einer ergänzenden Ressortvereinbarung im Oktober 2006 wurden die Weichen für die umweltpolitische Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der Bundesregierung gestellt. Mit dieser Ressortvereinbarung wurde zwecks Koordinierung der bilateralen Umweltkooperation sowie die Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustauschs, die Einrichtung eines deutsch-türkischen Umweltlenkungsausschusses (UMLA) vereinbart, der alternierend in DEU und in der TUR tagt. Im Zuge dieser Veranstaltung treffen sich Vertreter der zuständigen Ministerien, staatlicher aber auch privater Institutionen beider Seiten zu Konsultationsgesprächen und zur Festlegung neuer bzw. Evaluierung bilateraler Vorhaben.

Der letzte UMLA fand am 13. Juni 2013 in Berlin statt. Der nächste UMLA soll im Frühjahr 2015 in Ankara in Verbindung mit der erstmals in Ankara auszurichtenden IFAT EURASIA (Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling), zwischen dem 16.-18.04.2015 stattfinden.